am Sonntag, 15 Jänner 2012 um 20:00
Café Anno, Lerchenfelder Straße 132,
1080 Wien
eine knappe Stunde Programm, in der ich mein neues Projekt sowie andere Dinge (Sprech-Video, Magazin, neues Romanprojekt) vorstellen werde. Es wird viel zum Anhören, Schauen aber auch Angreifen und Mitnachhausenehmen geben! (wenn die Post nicht versagt – noch warte ich auf die ausständige Lieferung)
Ich hoffe, ihr seid alle dabei und bringt andere Interessierte mit!
Programmablauf:
ab 19:30: Zeit zum Plaudern und Schmökern (>> Büchertisch>>Margas Magazin>>Radieschen)
20:00: Lesung.
>>Da mein Roman “Mittelstadtrauschen” (ehemals: “Oberleitungsschaden”) sich seinen Weg durch die Verlage kämpft und mit seiner Textprobe Gott sei Dank gut ankommt, wird es Zeit, etwas Neues zu beginnen. 2 neue Projekte habe ich vor Augen, eines davon möchte ich am 15. Jänner mit ersten Textproben vorstellen
>> Österreicht sieht fern – ein kurzes Video über das Fernsehverhalten der Österreicher
>> Margas Magazin – ich werde aus dem Nähkästchen plaudern: Wie entstand die Idee? Welche Schritte sind Marga und ich bereits gegangen. Wie wird es weitergehen? – Dazu gibt es eine Diashow. Und damit man nicht hungrig wird, wird Marga Omas Gugelhupf aus dem ersten Heft backen!
(wer von Margas Magazin noch nie gehört hat >> hier!)
und um das geht es in meinem neuen Roman mit dem Arbeitstitel “Zugvögel”:
Das Thema: Immigration / Emigration. Die Protagonistinnen: Katja, geb 1978 in Wien, aufgewachsen zwischen Wien, Fohnsdorf und Graz; Rosa geb 1930 in Judenburg, Katjas Großmutter, die beinahe nach Kanada ausgewandert wäre. Erzählt wird die Ge-schichte Rosa Regners – ihre Jugend, ihre Begegnung mit dem “schwoazn Goda”, ihre Ehe mit Heinz dem Bergwerksarbeiter, ihr über 50 Jahre andauernder Briefverkehr nach Kanada. Erzählt wird von Rosas Kindern, unter anderem Albert, Katjas Vater, der sich der 68er Bewegung zehn Jahre zu spät anschließt und trotz seiner Trägheit immer wieder in Konflikte mit dem Gesetz gerät. “Ein Revoluzzer eben”, sagt Rosa, drei Monate vor ihrem Tod, als sie ihrer Enkelin aus der Vergangenheit erzählt, weil sie weiß, dass es Gott nicht gibt und wenn doch, dass er sich für ihre Geschichten nicht interessiert. Katja wird in Rosas Erinnerungen hineingezogen und nimmt Abschied. Nicht nur von der Großmutter, sondern auch von den Wurzeln, die die Generationen vor ihr so mühsam geschlagen haben. Denn Katja geht in ein Land, in das im Moment keiner auswandern will: Bosnien.